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Historie Zirkus PROBST

1922: Am 29. Dezember wird Rudolf Probst „standesgemäß“ in einem Wohnwagen geboren.  Gründer Rudolf Probst

1945: Im September gründet Rudolf Probst sein Unternehmen in Großkühnau bei Dessau. Er bezeichnet sich selbst als „Kind der Landstraße“.

1953: Rudolf Probst wird unter dem Vorwand der Steuerhinterziehung eingesperrt, sein Zirkus wird beschlagnahmt.

1966: Der komplette Zirkus Probst bereist die VR Ungarn mit dem Programm „Vom wilden Westen bis zum fernen Osten“. Ein Fernsehteam aus den USA filmt die Show, kurze Zeit später möchte der größte Zirkus der Welt „Ringling Brothers Barnum & Bailey“ die Tierdressuren für eine Tournee engagieren – auf Grund der damaligen Ausreisebestimmungen der DDR leider unmöglich.
In den folgenden Jahren gastiert Zirkus Probst in der CSSR, Rumänien, Polen und auf Grund des großen Erfolges abermals in Ungarn.

1973: Am 8. Januar wird Rudolf Probst zum 2. Mal verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, er hätte gegen das Zollgesetz verstoßen (er hatte LKW-Reifen aus Ungarn mitgebracht). Die Löwen werden erschossen, der Elefant in den Zoo von Magdeburg gebracht. Nach seiner Entlassung sind Rudolf Probst und seine Familie mit ihren Tierdressuren im Polnischen Staatszirkus engagiert.

1981: Aller guten Dinge sind 3! – Rudolf Probst geht mit seinem Unternehmen wieder auf Tournee. Seine Kinder haben sich zu hervorragenden Tierlehrern entwickelt, die mit viel Liebe, Phantasie und Engagement den guten Ruf der Familie Rudolf Probst bestätigen.

1990: Mit der Wende hofft Rudolf Probst, dass es jetzt besser für sein Unternehmen wird. Teilweise trifft das auch zu, aber leider bringen Zirkusse aus den alten Bundesländern zwar bunte Zelte und Plakate mit, von den großartigen Versprechen an das Publikum wird jedoch kaum etwas eingehalten. Dass dies dem Ruf der Zirkusbranche erst einmal nachhaltig schadet, ist klar. Das kann die Familie Probst jedoch nicht davon abhalten, weiter um ihr Publikum zu kämpfen.

1992: Beim „Internationalen Circusfestival von Monte-Carlo“ werden 2 der gastierenden Tierdressuren des Zirkus Probst mit Sonderpreisen ausgezeichnet.

1993: Das erste freitragende Chapiteau in Deutschland wird gekauft, ab sofort gibt es im Innenraum keine störenden Stangen mehr für das Publikum, durch die neue Art der Absegelung wird der gesamte Aufbau stabiler.

1995: Das sich Qualität und harte Arbeit letztendlich durchsetzen, hat Zirkus Probst 5 Jahre nach der Wende erneut bewiesen: die Zuschauer honorieren das qualitativ hochwertige Programm „50 Jahre Zirkus Probst“. Die Direktion des Zirkus Probst kann sich über die bisher erfolgreichste Tournee seit der Wende freuen, über 300.000 Besucher sehen in diesem Jahr das Programm des Zirkus Probst.

1998: Als Ehrung für Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung der klassischen Zirkuskunst wird Rudolf Probst die Ernst-Renz-Plakette von der Gesellschaft der Circusfreunde Deutschlands verliehen (es gibt stets nur 10 lebende Träger). ZIRKUS PROBST eröffnet als erstes Unternehmen der Branche seine eigene Internetseite.

2002: Mercedes Probst erhält in Holland den begehrten „International Circus Award“ für vorbildliche Tierdressuren. Maike und Jörg Probst erhalten beim „Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“ für ihre Dressuren einen bronzenen Clown.

2004: In den letzten Jahren wurde ein größeres Stallzelt gekauft, ein neuer Zaun wurde angeschafft, eine neue „Haut“ für das Chapiteau und ein großes Restaurationszelt wurden erworben, wie das Chapiteau selbst wurden sie in Italien hergestellt. 

2005: In der Jubiläums-Tournee trägt die nächste Generation der Familie Probst nun auch offiziell die Verantwortung für die Geschicke des Unternehmens.
Rudolf Probst und seine Ehefrau beschließen, sich „zur Ruhe zu setzen“ – auch im Winterquartier in Staßfurt gibt es jede Menge zu tun für den Senior.
Eine hochmoderne Tigeranlage wird in den Reisebetrieb aufgenommen. Diese Anlage ist im eigenen Haus entworfen und gebaut worden. Der große Pferdestall im Winterquartier erhält komplett neue Boxen.

2006: Diese Saison wird durch die besonderen Begleitumstände der Fußball-WM und der Vogelgrippe vor allem im Sommer eine harte Herausforderung für das Unternehmen und alle Mitreisenden. Im Herbst erholt sich die Situation, so dass ZIRKUS PROBST zuversichtlich seine Saisonpause antreten kann.

2007: Es war eine sehr erfolgreiche Tournee. Im Oktober wurde erneut ein neues Spielzelt aus Italien angeschafft. In Magdeburg führten wir wiederum eine „Nacht der Prominenten“, u.a. mit Stefan Kretschmar, Maxi Arland, Achim Menzel und Anja Petzold durch. Ständig erneuert die Direktion das Material des Zirkusses, um so unserem Slogan „Zirkus Probst – die Nummer 1 aus Ostdeutschland“ gerecht zu werden.

2008: Erstmals in der Geschichte des Zirkus Probst haben wir Artisten aus Italien verpflichtet. So wird die Internationalität unseres Unternehmens weiter deutlich. Im Herbst traten bei uns die Seelöwen aus der ZDF – Fernsehserie „Hallo Robbie“ mit überwältigendem Erfolg für fast 3 Monate auf.

2009: Fertigstellung des Raubtierhauses in unserem Winterquartier in Staßfurt. Kauf von neuen Zeltheizungen.

2010: Auch im Jubiläumsjahr geht die Modernisierung weiter. Ein neuer Kassenwagen, eine rollende Kfz-Werkstatt und ein Containerzug für den Transport von Mist, Müll und Spähne werden erworben. Im Winterquartier entsteht ein neuer Kamelstall. Unser  Stammpublikum hält uns bei unserer Jubiläumstournee die Treue.

2011: Auch in diesem Jahr bietet der Zirkus Probst ein internationales Programm für die ganze Familie - diesmal mit Artisten aus Kolumbien, Italien und Moldawien.

Prinzessin Stephanie von Monaco und Alexandra Probst2012: Mercedes und Alexandra Probst nehmen im Januar mit Ihrer Haustier– und Ponydressur am 36. Internationalen Circusfestival in Monte Carlo teil und werden mit 2 Sonderpreisen ausgezeichnet.
Erstmals seit 30 Jahren zeigen wir in einer ostdeutschen Manege Artisten aus Kuba.

2013: Auf Grund des sensationellen Erfolges unserer kubanischen Artisten haben wir uns dazu entschlossen, auch dem Publikum in Mitteldeutschland diese Künstler nicht vorzuenthalten.

2015: Im Jubiläumsjahr verstirbt unser Unternehmensgründer und Namensgeber Rudolf Probst am 11. März im Alter von 92 Jahren im Kreise seiner Familie in Staßfurt. Ab April startet der Projektzirkus PROBST seine Tournee durch Deutschland, um fortan Kindern in Schulen und KiTa´s die Zirkuswelt hautnah erleben zu lassen. Jetzt sind Kinder die Stars in der Manege - betreut von der Familie Probst in zweiter und dritter Generation. Zum Gedenken an Rudolf Probst wird das neue Zirkusmaskottchen Rudolf ins Leben gerufen, das Kinder, Eltern und Pädagogen gleichermaßen begeistert.

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